must-have iPad Apps Juli 2020

Guten Tag,

nach einigen Wochen im Home-Office melde ich mich nun in alter Frische wieder zurück.

 

Ich habe die Zeit zu Hause genutzt, um mir neue Apps anzuschauen und meinen Workflow zu überarbeiten.

Diese Applikationen solltet ihr euch anschauen:

1. Notizen

Mal schnell etwas aufschreiben, kurz Stichpunkte machen ist immer hilfreich.

1a.) GoodNotes

Längere handschriftliche Notizen fertige ich gern mit dem Apple Pencil an.
Schon sehr lange ist GoodNotes auf meinem iPad.
Wer mehr dazu erfahren will, dem empfehle ich meine Beiträge zum Thema GoodNotes, die hier abrufbar sind.
Die Alternative zu GoodNotes ist Notability. In den Features übertrumpfen sie sich jedoch – mal ist die eine App vorn, mal die andere.

Wichtig ist hierbei: Eine App auswählen, dabei bleiben und einen sinnvollen Workflow entwickeln.

 

 

1b.) Bear

Auch wenn die Apple Notizen-App mit iOS 13 deutlich mehr kann, bietet Bear mit den Markdown-Funktionen einen richtigen Mehrwert.

Kurz gefasst: Mit Markdown lassen sich Texte schnell und einfach formatieren – ohne, dass ich den Text anklicken kann.
Beim Schreibprozess werden alle anderen Notizen ausgeblendet, sodass ein fokussiertes und konzentriertes Arbeiten ermöglicht wird.

Die Exportfunktionen sind vielseitig – von PDF über Word bis hin zu HTML ist alles dabei.

Man kann Notizen taggen und dann an der Seitenleiste finden – das geht einfach mit #[TAG]. Viel schneller als das Verschieben in eine Ordnerstruktur.

Ich plane noch ein detailliertes Review hierzu.

2. ToDos

Vor allem in Corona-Zeiten ist es essentiell, dass man noch einen Überblick über die Aufgaben hat. Ein Old-School Aufgabenheft ist hier eher fehl am Platz, wie ich finde. OmniFocus hat sehr viele Möglichkeiten, die Aufgaben zu notieren. Mir wird es hier allerdings häufig zu wirr, weshalb ich die App für den Schulgebrauch nicht empfehlen kann. Auch ist sie sehr teuer.

2a.) Microsoft ToDo/ Planner

Da wir in der Schule die komplette Microsoft365-Suite benutzen, bietet es sich an, auch diese Software zu benutzen. Die Möglichkeiten einer ToDo-App brauche ich glaube ich nicht näher erklären. Der Unterschied zwischen ToDo und Planner ist relativ einfach, zwar lassen sich beide im Team teilen, Planner ist jedoch ein Kanban-Board und ToDo eine Liste.

Foto: Microsoft

2b.) Tasks – Stay Ahead

Erst vor ein paar Wochen herausgekommen ist „Tasks“. Es erinnert mit dem Design an die vielseitige Erinnerungen-App unter iOS. Hier gibt es aber deutlich mehr Funktionen:

  • Tags für Aufgaben
  • Prioritäten
  • Kanbanboard
  • Sharing
  • uvm.

2c.) Things 3

Kürzlich bin ich von OmniFocus auf Things 3 umgestiegen. Das ansprechende Design bringt mehr Motivation, Ideen und Aufgaben dort abzulegen.

Ich kann in Things eine E-Mailadresse generieren, an die ich dann meine Aufgaben versende. Um die Eingabe zu vereinfachen, habe ich per IFTTT Alexa verknüpft, sodass, wenn ich „Alexa, füge XYZ auf meine ToDo-Liste“ dieses Objekt nach kurzer Zeit in meiner Things 3-Inbox landet.

Die einzelnen Bereiche kann man auch nach Fächern, Hausaufgaben sortieren oder für die persönliche Organisation benutzen.

Things 3 muss für iPadOS, iOS und macOS separat gekauft werden – ich bin aber überzeugt, dass es sich lohnt.

 

3. Monitorerweiterung

Vielleicht eher etwas für sehr technikbegeisterte Freunde, aber zumindest das Wissen, dass es geht, schadet ja nicht.

3a.) shiftscreen

Auch Shiftscreen ist noch relativ neu. Sicher kennt ihr es, dass beim Verbinden des iPads mit einem externen Monitor nur das 4:3-Bild gespiegelt ist. Mittels der Webapp shiftscreen kann man aber die komplette Bildschirmgröße benutzen. Programme und Websites werden auf dem zweiten Monitor geöffnet, während man auf dem ersten andere Applikationen geöffnet hat. Das Ganze lässt sich aber nur mit Maus oder Trackpad gut bedienen.

Ich bin gespannt, ob Apple so eine Funktion auch nativ in iOS 14 mitbringt…

4. Lesen

In den letzten Wochen und Monaten stellte ich nochmal mehr fest, was Bücher für eine Bedeutung haben können. Auch wenn man in keiner App mit dem Stift notieren kann, sind es dennoch die mit den meisten Büchern.

4a.) Kindle

Wer Amazon Prime hat oder sogar ein Kindle Abo, der freut sich sicher darüber, auch auf dem iPad lesen zu können.

4b.) Apple Bücher

Die UI ist hier vielleicht ein bisschen cleaner. Ob Kindle oder Apple Bücher jetzt besser ist, kann ich nicht beurteilen. Beide haben ihre Stärken und schwächen.

Hier hilft es, sich einfach mal beide Apps herunterzuladen und mit PDFs/ Testdokumenten auszuprobieren.

5. Timer

5a.) Be Focused

Die Promodoro-Technik kann sehr hilfreich sein, um fokussiert zu arbeiten. Hier gibt es dutzende Apps, Be Focused hat mir aber aufgrund der intuitiven und selbsterklärenden Oberfläche am besten gefallen.

Zudem wird nach den 25 Minuten Arbeit direkt ein 5 Minuten Pause-Timer angezeigt. Das ist mit der Apple Timer-App nicht so einfach möglich…

 


An dieser Stelle möchte ich meinen Dank an Yannik Schrade (shiftscreen) und Mustafa Yusuf (Tasks – Stay Ahead) für die Lizenzbereitstellung der Apps richten.


 

 

 

Bis dahin – bleibt gesund und munter!

Euer Niklas Krupka

www.niklas-krupka.de

info@niklas-krupka.de

Über Niklas Krupka 39 Artikel
Niklas Krupka ist Mitglied des Verbandes der niedersächsischen Jugendredakteure (VNJ) und Chefredakteur der Schülerzeitung „Der Silberkämper“. Er engagiert sich in der Jugendfeuerwehr als Kreisjugendsprecher und ist damit für über 1400 Kinder- und Jugendliche im Landkreis Peine zuständig. Bereits seit frühen Jahren interessiert er sich für Technik, sodass er mittlerweile ein ausgeprägtes Wissen hat.