Kreativ am iPad – das geht!

Hallo!

Ich habe neulich für die Schülerzeitung das Deckblatt gestaltet.

Wie dies entstand, möchte ich nun erläutern.

Was habe ich dafür benutzt?

  • Sony Alpha 6300
  • iPad 2018
  • Apple Pencil
  • Affinity Photo (App)

Step 1: Das Foto


Um erstmal eine gewisse Grundlage zu haben, nahmen wir ein Foto auf. Um das Thema der Ausgabe „Zurück in die Zukunft“ zu verdeutlichen, wählten wir zusätzlich eine Tasche sowie einen Regenschirm.

Mittels RAW kann das Foto am iPad dann aber noch bearbeitet werden bzw. korrigiert werden.

Das Foto wurde über das WLAN der Kamera aufs iPad übertragen. Aufgrund des unübersichtlichen Sony-Menüs hat dies zwar ein wenig gedauert, hat dann aber super geklappt. Auch die Qualität der Übertragung gefiel mir sehr gut.

Auch in der „Fotos“-App des iPads können schon Korrekturen stattfinden. Bei mehrfachem Klick auf die Menüpunkte, kann auch noch eine detailliertere Bearbeitung stattfinden.

Klar. LUTS können nicht hinzugefügt werden, aber dafür kann ja auch Lightroom benutzt werden.

Für diesen Fall ist es jedoch nicht essentiell und sollte wenn dann am Ende passieren.

 

 

 

 

Step 2: Die Postproduction

Doch wie geht es weiter? Nachdem sich nun das Foto auf dem iPad befindet, muss es in ein Bearbeitungsprogramm importiert werden. Adobe Photoshop gibt es noch nicht in einer Desktop-Ähnlichen Version.

Aus diesem Grund griff ich auf Affinity Foto zurück, was zudem verhältnismäßig günstig ist und den Funktionsumfang von Adobe Photoshop bietet.

Unser Ziel war es, einen etwas mystisches zu kreieren und auch ein Portal einzubauen.
Zuerst habe ich die Tür des Schulgebäudes ausgeschnitten und dann eine Galaxie eingefügt.
Dies sah aber noch nicht wirklich nach einem Portal aus. Deshalb wurden die Ecken abgerundet und zusätzlich farblich angepasst. In Affinity Photo geht das sehr einfach.

Der Export ging schnell und ich konnte zwischen vielen Formaten auswählen, in die exportiert werden könnte.
Diese Auswahl gefällt mir sehr gut.

Das Titelblatt wurde dann am Mac in der Affinity Publisher Beta fertiggestellt.

 

 

Fazit.

Für das Geld bietet Affinity Photo super viele nützliche Funktionen. Leider sind einige recht versteckt, aber nach einiger Zeit ist man bestimmt mit der Struktur vertraut. Mit persönlich ist jedoch das iPad-Display noch ein wenig zu klein, da 9,7″ für eine Bildbearbeitung viele Finger benötigen.
Das Zusammenspiel von Software und Hardware klappt super – aber das ist man bei Apple ja auch gewohnt.
Der Apple Pencil lässt sich hier prima einsetzen.

Wer bereits ein iPad besitzt und in die Welt der Fotobearbeitung einsteigen möchte, für den ist das genau richtig.
Der Rest kann dann einfach weiterhin in „Fotos“ bearbeiten.

 

Niklas Krupka

 

Hier gibt es noch mehr Artikel von mir.

 

 

NACHTRAG vom 3. Dez. 2018

Im heutigen Kunstunterricht nahmen wir Fotos für eine Bilderserie aus 3 Fotos auf.

Auch hierfür benutze ich meine Kamera und das iPad dann zur Nachbearbeitung mit Affinity Photo.
Die Übertragung klappte wieder super und das Edit war auch einfach.
Jedoch: Die Qualität der Bilder gefällt mir absolut gar nicht. Schon bei 1,25-facher Vergrößerung sind die Pixel deutlich zu erkennen. Meine Kamera nimmt mit 24 Megapixel auf, es kann also nicht an dem Foto der Kamera direkt liegen. Für Projekte für die Schule reicht die Übertragungsart mit Sicherheit aus. Wer jedoch professioneller bearbeiten möchte, sollte die SD-Karte direkt an das Tablet anschließen. Ich gehe davon aus, dass über das WLAN der Sony-Kamera wichtige Bildinformationen einfach verloren gegangen sind bzw. komprimiert wurden sind.

So sitze ich nun schlussendlich an meinem Rechner und bearbeite erneut…

HIER das Ergebnis über das iPad

HIER das Ergebnis mit dem Max direkt über den Adapter